Angebote zu "Taut" (19 Treffer)

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Nippon mit europäischen Augen gesehen
59,00 € *
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Bruno Taut war 1933 kaum vier Wochen in Japan, als er vom Meiji Shobo Verlag den Auftrag erhielt, ein Buch über seine Eindrücke zu schreiben. ´Nippon mit europäischen Augen gesehen´ wurde sofort ein Bestseller. Der prominente Architekt, dem sein Ruf vorauseilte, hatte seit seiner Ankunft in Japan zahlreiche Vorträge gehalten, Kunst- und Kulturdenkmäler besichtigt und alle wichtigen Architekten der ´Moderne´ getroffen. Mit ihnen diskutierte er Probleme der japanischen Modernisierung und Industrialisierung. Seine Außenansicht als Fachmann war und ist gefragt: Noch die 1991 aufgelegte japanische Taschenbuchausgabe von ´Nippon mit europäischen Augen gesehen´ erlebte bis heute 17 Auflagen. Das bei uns nahezu unbekannte Originalmanuskript überdauerte die Zeit im japanischen Verlagsarchiv und erscheint nun erstmalig auf deutsch. Die kritische Ausgabe übernimmt die Bildauswahl der japanischen Ausgabe, die ebenfalls von Taut selbst entwickelt wurde. Im Buch beschreibt er als Europäer das damals im Einzelnen noch unbekannte Japan. Der sich modernisierenden japanischen Gesellschaft rät er, das traditionelle Können und Wissen zu bewahren, zu überdenken und neu zu bewerten; einer unkritischen Übernahme von ´westlichen´ Mustern erteilt er dagegen eine klare Absage.

Anbieter: buecher.de
Stand: 20.08.2019
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Magdeburg - Architektur und Städtebau
24,80 € *
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Nach den beiden großen Zerstörungen in den Jahren 1631 und 1945 wurde die Stadt wieder aufgebaut. Magdeburg wuchs immer weiter, auch durch Eingemeindungen. Kirchen, Rathäuser, Wassertürme, Industriebauten, historische Gebäude und vielfältige Geschäfte, Zweck- und Wohnbauten prägen das Stadtbild. In der Gründerzeit entstanden ganze Stadtteile. Vieles ist seit den 1990er Jahren umfangreich saniert worden. In den 20er Jahren wurde Magdeburg eine Stadt des neuen Bauens und setzte neue Maßstäbe. Stadtbaurat und Architekt Bruno Taut gilt als einer der Pioniere der Moderne. Die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts wird in dieser komplett überarbeiteten und aktualisierten Neuausgabe ´´Magdeburg - Architektur und Städtebau´´ umfangreich, in eindrucksvollen fotografischen Dokumenten und gegliedert nach den Stadtteilen detailliert vorgestellt. Die Vielzahl der beschriebenen und abgebildeten Einzelobjekte addiert sich zu einem beeindruckenden Stadtporträt, das den Facettenreichtum der Elbmetropoledokumentiert.

Anbieter: buecher.de
Stand: 20.08.2019
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Maler (DDR)
21,50 € *
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Quelle: Wikipedia. Seiten: 77. Kapitel: Lea Grundig, Otto Nagel, Werner Tübke, Wolfgang Mattheuer, Eva Schulze-Knabe, Willi Sitte, Hans Winkler, Willy Wolff, Hubertus Giebe, Heidrun Hegewald, Nuria Quevedo, Werner Schubert-Deister, Max Lingner, Ulrich Hachulla, Peter Sylvester, Thomas Ziegler, Karl Kothe, Wieland Förster, Josef Hegenbarth, Tatjana Lietz, Heinrich Ehmsen, Hans Vent, Kate Diehn-Bitt, Joachim Lehmann, Jürgen Haufe, Thomas J. Richter, Wilhelm Schmied, Ursula Wendorff-Weidt, Kurt Magritz, Gerhard Altenbourg, Wilhelm Lachnit, Ronald Paris, Hans Grundig, Werner Wittig, Max Uhlig, Bert Heller, Sonja Gerstner, Günther Jahn, Kurt Schütze, Arno Rink, Harald Metzkes, Heinz Zander, Otto Westphal, Manfred Böttcher, Egbert Herfurth, Wolfgang Petrovsky, Harald Hakenbeck, Eberhard Heiland, Walter Weiße, Gerhard Kurt Müller, Paul Kuhfuss, Konrad Knebel, Rudolf Bergander, Arno Mohr, Lothar Böhme, Helge Leiberg, Paul Schmidt-Roller, Frank Ruddigkeit, Rainer Zille, Karl Holfeld, Kurt Massloff, Erich Gerlach, Günter Glombitza, Karl Erich Müller, Sighard Gille, Harry Blume, Joachim Weyrich, Jutta Damme, Michael Gundermann, Gottfried Schüler, Gottfried Uwe Richter, Horst Räcke. Auszug: Hans Winkler ( 18. August 1919 in Gotha; 28. Januar 2000 in Weimar) war ein deutscher Maler. Sein Hauptwerk stand im Zeichen des Informel. Hans Winkler, 1919 in Gotha geboren, wuchs in einer Arbeiterfamilie auf. Nach dem Besuch der Volksschule erlernte er von 1933 bis 1937 den Beruf des Schriftmalers. Von einem Zeichenlehrer ließ er sich in verschiedene Techniken der bildenden Kunst einführen. Das Vorbild der Künstler des Bauhauses inspirierte ihn, selbst Maler zu werden. Die Erfahrung, dass sie immer rücksichtsloser verfolgt wurden, hat ihn die politische Kraft innovativer Kunst frühzeitig gelehrt und sollte für sein weiteres Schaffen wegweisend bleiben. 1939 wurde er als besonders unzuverlässiger junger Mann zur Infanterie eingezogen. Mehrfach verwundet überlebte er Krieg und Gefangenschaft. Nach 1945 unternahm er erste Schritte als selbständiger Maler. Zwei Künstlerpersönlichkeiten sehr unterschiedlicher Herkunft haben ihm, dem Autodidakten, zunächst Wege gewiesen. Zum einen: Franz Markau, ein expressiv Gegenständlicher, der vor und nach dem ersten Weltkrieg an dem Versuch einer farbigen Volksarchitektur im Kreis um den Architekten Bruno Taut mitgewirkt hatte und nach 1945 als freischaffender Künstler in Weimar tätig wurde. Zum anderen: der von 1947 bis 1949 in Schwarzenbach an der Saale wirkende Werner Gilles, eine namhafte, der Tradition des Bauhauses (Lyonel Feininger) nahestehende, zugleich von der aktuellen französischen Malerei (Pablo Picasso) inspirierte Gestalt der deutschen Nachkriegskunst. Winkler setzte sich damals mit einem Kreis Gothaer Künstler, zu dem auch die Maler Werner Schubert-Deister und Kurt W. Streubel gehörten, für einen Neuanfang der Kunst im Thüringer Raum ein. 1947 wurde unter seiner Mitwirkung der Verband Bildender Künstler der DDR (VBK), erst innerhalb des Verbandes der Architekten, später des Kulturbundes, gegründet. Erste öffentliche Anerkennung erfuhr Winkler als einer der Pioniere des kulturpolitischen Aufbruchs im Zeichen

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Stand: 20.08.2019
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Wenzel Hablik - Expressionistische Utopien
49,95 € *
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Utopische Architekturentwürfe, expressionistisches Interieur, avantgardistisches Design, fantastische Farbwelten - diese Elemente bestimmen das vielgestaltige Werk von Wenzel Hablik (1881-1934), der sich als Universalkünstler dem Gesamtkunstwerk verschrieben hat. Seit seiner Studienzeit in Wien und Prag lässt sich Habliks Entwicklung vom Jugendstil über den Expressionismus und die farbbegeisterten frühen 1920er-Jahre bis hin zur Neuen Sachlichkeit nachvollziehen. Als Mitglied der Briefgemeinschaft ´´Gläserne Kette´´ stand er im regen Austausch mit anderen Architekten, darunter Walter Gropius und die Brüder Bruno und Max Taut. Die Natur inspirierte Hablik zu zahlreichen Entwürfen, seien es Grafiken, Ölbilder, Möbelstoffe, Tapeten, Metallarbeiten oder ganze Raumgestaltungen. So legt er früh eine Kristall- und Naturaliensammlung an, auf der sein sich über 20 Jahre entwickelndes utopisches Architekturkonzept fußt, für das er bis heute international bekannt ist.

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Stand: 20.08.2019
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Auf nach Hiddensee!
16,80 € *
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Zur Sonne, zum Licht! Schon immer wusste die Boheme, wo es schön ist auf der Welt. Folgen wir Ihnen ans Meer, nach Hiddensee. Keine andere deutsche Insel war ein so starker Magnet für Freiheitssuchende und -liebende. Der Großstadt entflohen, fanden hier die Dichterinnen und Dichter, Musiker, Architekten, Schauspielerinnen und Schauspieler und ihre gesamte Bagage Zeit, um ihre Ideale in die Tat umzusetzen. Die Stummfilmdiven Asta Nielsen und Henny Porten lebten in von Max Taut entworfenen Villen, die sich bald als Künstlertreffs einen Namen machten: Vertreter der schreibenden Zunft wie Joachim Ringelnatz oder Mascha Kaleko sowie die Creme der Berliner Cineasten gingen dort ein und aus. Der ´Künstlerinnenbund Hiddensee´ schuf einen Hort für Malerinnen wie Henni Lehmann, die sich am Flair des Ortes berauschten. Oben auf der Lietzenburg regierte Käthe Kruse, die Mutter der nach ihr benannten Puppen, ihre zahlreichen Kinder und Gäste. Der unbestrittene ´König der Insel´ aber war Gerhart Hauptmann. Zu ihm kamen unter anderem Thomas Mann und Familie. Noch heute ist sein Wohnhaus in Kloster ein Anziehungspunkt für Literaten. Nach 1933 war es schlagartig vorbei mit dem Idyll an der Ostsee - doch gleich nach 1945 erwachte die Insel als Künstlerdomizil zu neuem Leben: die Tänzerin und Tanzpädagogin Gret Palucca verliebte sich in den Charme von Hiddensee. Seit ihrem Tod pilgern jährlich Tänzer aus der ganzen Welt zu den im Sommer stattfindenden Palucca-Tanzwochen auf die Insel.

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Stand: 20.08.2019
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Bunte Stadt - Neues Bauen
39,90 € *
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Dies ist die erste Monografie über den Baukünstler Carl Krayl (1890-1947). Er gehörte, wie der Begründer des Bauhauses Walter Gropius und Hans Scharoun, zu einem kleinen prominenten Kreis deutscher Architekten, die an allen Phasen der klassischen Moderne mitwirkten. Im ´´Arbeitsrat für Kunst´´ und in der ´´Gläsernen Kette´´ trug er zum utopisch-schwärmerischen Aufbruch der Nachkriegsavantgarde bei. 1921 folgte Krayl dem zum Stadtbaurat berufenen Bruno Taut nach Magdeburg und profilierte sich durch expressionistische Gestaltungen; zugleich sorgte er als führender Kopf der Kampagne ´´Buntes Magdeburg´´ mit seiner Bemalung von Hausfassaden für Furore. Ab 1923 vollzog Krayl dann die Wendung zur Sachlichkeit und wurde als Mitglied der Architektenvereinigung ´´Der Ring´´ zu einem überregional bekannten Vertreter des Neuen Bauens. Dass sich Magdeburg ab 1921 als eine Stadt der Moderne neu erfinden und zum Vorbild für andere Kommunen werden konnte, war ganz maßgeblich das Verdienst dieses ambitionierten und wandelfähigen Architekten. Aufsätze von Ute Maasberg, Wolfgang Pehnt und Regina Prinz stellen in vorliegendem Band das besondere Schaffen Carl Krayls in den Kontext der Architekturgeschichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Einzeltexte erläutern eine repräsentative Auswahl seiner Bauschöpfungen und erstmals wird ein Werkverzeichnis vorgelegt. 270 Abbildungen illustrieren nicht nur die Gebäude Krayls, sondern zeigen zugleich seine Pläne, Zeichnungen und weiteres bislang unveröffentlichtes Archivmaterial.

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Stand: 20.08.2019
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Land der Moderne
16,80 € *
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Die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts haben als eine Zeit voller wirtschaftlicher und politischer, sozialer und ästhetischer Umbrüche auch auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt bleibende Spuren hinterlassen. Historische Städte erfuhren unter dem Einfluss der rasant wachsenden Industrie-betriebe eine tief greifende Änderung, neue Siedlungen sollten den steigenden Bedarf an Wohnraum befriedigen ... und während in Hochschulen wie dem Bauhaus Dessau oder der Burg Giebichenstein Halle um das Bild der Moderne gerungen wurde, stritten Reformer und Revolutionäre über die Zukunft der Gesellschaft. Voraussetzung und innerster Antrieb des Phänomens Moderne war es, wie in den sogenannten Gründerjahren ein immenser Industrialisierungs- und Modernisierungsschub einsetzte, der alle Bereiche des menschlichen Lebens umwälzte. Einerseits betrat die Masse Mensch die Bühne der Geschichte, andererseits fanden innovative und tatkräftige Einzelne neue Rahmenbedingungen, in denen sie sich entfalten konnten: Hugo Junkers, der Komponist Kurt Weill, der Kraftfahrzeugpionier Friedrich Lutzmann und die Bauhausmeister in Dessau, die Architekten Wilhelm Ulrich und Wilhelm Jost in Halle, der Stadtplaner Bruno Taut, der Schulleiter Emil Thormählen, der Theaterautor Georg Kaiser, der Flugpionier Hans Grade und der Fotograf Xanti Schawinsky in Magdeburg, der Missionar Gustaf Nagel am Arendsee, der Maler Max Klinger im Blütengrund bei Naumburg, die Puppenbauerin Käthe Kruse in Bad Kösen ... Dieses Buch weist Wege zu Orten und Personen, deren Namen mit dieser aufregenden und aufgeregten Epoche verbunden sind - eine Spurensuche im ´´Land der Moderne´´.

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Stand: 20.08.2019
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Theodor Fischer. Architektur der Stuttgarter Jahre
45,00 € *
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Die Publikation ´´Theodor Fischer. Die Stuttgarter Jahre´´ will das Werk des bedeutenden deutschen Architekten und Städtebauers in der Periode seiner größten Wirksamkeit wieder ins Bewusstsein rücken und auf seine Aktualität befragen. In der frühen Moderne, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, gab es kaum einen einflussreicheren Architekten als Theodor Fischer. Keiner hat so schnell alle neuen Entwicklungen der Zeit, von der Gartenstadtbewegung bis zum englischen Landhaus, das neue Material Stahlbeton, die Kirchen- und Schulreform aufgegriffen, eigenständig verarbeitet, aber auch ganz eigene Impulse gesetzt. Als ´´eigentlicher Erzieher einer ganzen Architektengeneration´´ (Fritz Schumacher) hat er die frühe Entwicklung der Moderne wie kein anderer Baumeister geprägt. Zu seinen Schülern gehörten nicht nur die Architekten der ´´Stuttgarter Schule´´, unter anderem Paul Bonatz und Martin Elsaesser, sondern auch eminente Vertreter der Moderne wie Bruno Taut, Ernst May, Erich Mendelsohn oder Hugo Häring. Die Stuttgarter Jahre: 1901 kam Theodor Fischer nach Stuttgart. Es war der Beginn seiner Lehrtätigkeit und für seine Entwicklung als Architekt die fruchtbarste Zeit, nachdem er zuvor schon als Stadtplaner in München die Leitlinien entwickelt hatte, nach denen sich die bayrische Landeshauptstadt im nächsten halben Jahrhundert entfalten sollte. Mit fast jedem neuen Bau schlägt der Architekt in seiner Stuttgarter Zeit neue Seiten auf. Im Gegensatz zur vorangegangenen historistischen Architektur, aber auch zum Jugendstil, der ihm als bloß dekorativ nicht ausreicht, plant Fischer, von den jeweiligen Anforderungen ausgehend, immer von Grund auf neu: In Gaggstatt gelangt er zu einer völlig neuen Organisation des Kirchenraums. Die Heusteigschule hat weit über Stuttgart hinaus vorbildlich gewirkt. Die Reutlinger Arbeitersiedlung Gmindersdorf lässt sich als erste Gartenstadt Deutschlands begreifen. Eine heute weitgehend zerstörte Lagerhalle in der Stuttgarter Talstraße war einer der ersten Stahlbetonskelettbauten. Fischer begnügte sich nicht damit, Aufträge anzunehmen. Er schrieb den Aufsatz: ´´Was ich bauen möchte´´ und fand einen Mäzen in Louis Laiblin, dem Erben eines Pfullinger Papierfabrikanten, und einen weiteren in Gustav Siegle aus Stuttgart. So entstanden die Pfullinger Hallen, der Schönbergturm, Laiblins Residenz Erlenhof, in beiden Orten Arbeiterhäuser und in Stuttgart das Gustav- Siegle-Haus. Als Fischer Stuttgart 1908 wieder verließ und nach München zurückkehrte, war er Vorsitzender des neu gegründeten Deutschen Werkbunds. Aktuell wie nie: Fischers Werk seiner Stuttgarter Jahre ist nie angemessen gewürdigt worden: Der nachfolgenden Generation war er zu wenig radikal. Den Nationalsozialisten setzte er beherzt seine eigenen Ansichten entgegen. In der Nachkriegszeit galt seine Architektursprache bereits als veraltet. Erst Winfried Nerdinger hat sein Gesamtwerk 1989 wieder in den Blickpunkt gerückt. Dabei ist Fischer heute so aktuell wie nie. SeineKritik an den Reißbrettplanungen der Investoren, seine Betonung von Maßstäblichkeit und Ortsbezug können, richtig verstanden, heute unvermindert als vorbildlich gelten. Eine Bestandsaufnahme in Fotografien von Rose Hajdu und Texten von Dietrich Heißenbüttel: Verglichen mit seiner späteren Tätigkeit in München hat Theodor Fischer in seiner Stuttgarter Zeit nicht sehr viel gebaut. Zum Teil kaum bekannt, wie zwei Wohnhäuser in Tübingen oder die Arbeiterhäuser im Stuttgarter Leonhardsviertel, sind viele seiner Bauten jedoch erstaunlich gut erhalten, einige wurden nach dem Krieg in veränderter Form von seinen Schülern wieder aufgebaut. Drei Kirchen, drei Schulen, zwei sogenannte Volkshäuser, vier Unternehmer-Villen, Arbeiterwohnhäuser in Reutlingen-Gmindersdorf, Stuttgart und Pfullingen sowie solch einzigartige Bauwerke wie der Schönbergturm bei Pfullingen, genannt ´´Pfullinger Onderhos´´, und das Stuttgarter Kunstgebäude wird dieses Buchprojekt

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Stand: 20.08.2019
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Das ´´Haus der Freundschaft´´ und der Genius loci
32,00 € *
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Die Publikation beschreibt und analysiert die Entwurfsmethode des Architekten Martin Elsaesser (1884-1957) im Wettbewerb für ein ´´Haus der Freundschaft´´ - ´´Dostluk Yurdu´´ in Konstantinopel (Istanbul) im Jahr 1916, der durch die ´´Deutsch-Türkische-Vereinigung´´ initiiert und vom Deutschen Werkbund durchgeführt wurde. Die freundschaftlichen Beziehungen und das Militärbündnis zwischen Osmanischem und Deutschem Reich sollten damals symbolhaft in einem Monumentalbau im Zentrum der Hauptstadt des Osmanischen Reiches zum Ausdruck kommen. In Gestalt eines Multifunktionsbaus als Begegnungsstätte in unmittelbarer Nähe zu den osmanischen Prachtbauten, Moscheen und Alltagsbauten sollte dieser der orientalisch-okzidentalen Begegnung im türkischen Teil Konstantinopels besonderen Glanz verleihen. Eine Besonderheit des Wettbewerbs war die mögliche Einbeziehung von osmanischen bzw. orientalischen Architekturformen. Die Entwürfe von Peter Behrens, German Bestelmeyer, Paul Bonatz, Hugo Eberhardt, August Endell, Martin Elsaesser, Theodor Fischer, Bruno Paul, Hans Poelzig, Richard Riemerschmid und Bruno Taut wurden in einer vom Deutschen Werkbund und der Deutsch-Türkischen Vereinigung herausgegebenen Publikation von Theodor Heuss dokumentiert und kommentiert und wirk(t)en auf die Architekturgeschichte nach. Auch aufgrund des Verlaufs des Ersten Weltkriegs konnte der durch die Teilnehmer zur Ausführung bestimmte Entwurf von German Bestelmeyer, dessen Grundsteinlegung am 27. April 1917 erfolgte, allerdings nicht vollendet werden und das Projekt geriet in Vergessenheit. Martin Elsaessers Entwurf wird in diesem Buch besonders hinsichtlich seines spezifischen Eingehens auf den ´´Genius loci´´, den fernen Bauort, wie im unmittelbaren Vergleich zu denen der weiteren Wettbewerbsteilnehmer analysiert. Zum Frühwerk des Architekten zählend bildet er den zweiten Höhepunkt in seiner Laufbahn, kurz nach dem Bau der ´´Stuttgarter Markthalle´´, auf die hier als Vorläufer ebenfalls ausführlicher eingegangen wird. Abschließend wird der Entwurf für Istanbul Elsaessers späteren Bauten und Projekten für die Türkei von 1934-1938 gegenübergestellt, die unter anderen politischen Voraussetzungen standen - so u.a. mit dem Sümerbank-Verwaltungsgebäude in Ankara (1934-1938) im Stil der Neuen Sachlichkeit.

Anbieter: buecher.de
Stand: 20.08.2019
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