Angebote zu "Wettbewerbe" (12 Treffer)

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Wilfried Stallknecht und das industrielle Bauen
25,70 € *
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Nur sehr wenige Architekten oder Planer aus der DDR sind mehr als einem engen Expertenkreis geläufig. Dies liegt daran, dass sie ganz überwiegend in Kollektiven arbeiteten und auch nach 1989 nur wenig über sie geforscht und publiziert wurde. Mit diesem Band wird ein wichtiger Architekt aus der DDR porträtiert, der entscheidende Beiträge zu den großen Weichenstellungen in Architektur und Bauwesen Ostdeutschlands lieferte und dennoch kaum bekannt ist.Der Architekt, Innenarchitekt und Möbeldesigner Wilfried Stallknecht ( 1928) konnte, obgleich bürgerlicher Herkunft und niemals Mitglieder der SED, in der DDR eine steile Karriere machen. Er entwickelte als Kollektivleiter nicht nur die Grundkonzepte der beiden wichtigsten Plattenbauserien (P2 und WBS 70), sondern verband sie mit weitreichenden Konzepten des variablen Wohnens und des Designs von Möbelserien. Außerdem war er verantwortlich für das umstrittene Modellprojekt des Umbaus der Innenstadt von Bernau mittels der Plattenbauweise, gewann wichtige städtebauliche Wettbewerbe und meldete zahlreiche bautechnologische Verfahren zum Patent an.Das Buch dokumentiert das Leben und Werk Wilfried Stallknechts und enthält einen Essay zur Geschichte des industriellen Wohnungsbaus bzw. der Plattenbautechnologie in der DDR aus kulturgeschichtlicher Perspektive. Die auf einen breiten Leserkreis zielende wissenschaftliche Darstellung speist sich aus einem umfangreichen Bestand an Primärquellen sowie aus zahlreichen Interviews mit dem Architekten. Sie weist viele bisher unveröffentlichte Abbildungen zur DDR-Baugeschichte auf.

Anbieter: buecher
Stand: 23.02.2020
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Martin Gropius
70,00 € *
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Martin Philipp Gropius (1824-1880) - nicht zu verwechseln mit seinem Großneffen, dem Bauhaus-Gründer Walter Gropius (1883-1969) - gilt als der bedeutendste Architekt der 'Jüngeren Schinkel-Schule', aber auch als begnadeter Lehrer an der Berliner Bauakademie. Er steht für den Übergang vom Spätklassizismus zur anbrechenden Moderne und war zu seiner Zeit einer der meistbeschäftigten Privatarchitekten Berlins.Um so mehr überrascht, dass es über sein Leben und Werk bis heute keine vollständige und bebilderte Monographie gibt. Er ist eigentlich nur noch dem Namen nach durch den glanzvoll wiedererstandenen Martin-Gropius-Bau in Berlin, dem ehemaligen Kunstgewerbemuseum, allgemein bekannt, während die Denkmalpflege gerade einmal neun seiner Werke im Berliner Stadtgebiet verzeichnet. Die allermeisten von über 120 Bauten und Projekten Gropius' sind zerstört - entweder durch die früh einsetzende Bodenspekulation der Gründerzeit oder durch Kriegsschäden. Zudem sind viele Bauwerke schlichtweg unbekannt geblieben, darunter die Gutshäuser und Schlösser in der Neumark und in Hinterpommern (heute Polen).In dem umfangreichen und repräsentativen Band werden erstmalig alle Bauten, die Gropius zunächst alleine, ab 1866 gemeinsam mit seinem Partner Heino Schmieden (1835-1913) ausgeführt hat, vorgestellt und mit einem kompletten Werkverzeichnis versehen. Darunter finden sich, neben den auch im Ausland vielbeachteten Krankenhaus- und Universitätsbauten, bisher unbekannte Wohnhäuser z.B. in Halle, Berchtesgaden oder Reval (Tallinn), die aus neu erschlossenen Quellen, Briefen und Privatarchiven der Familien Gropius, Schmieden, Karbe, Kraass und Körte aufgespürt werden konnten. In den Stadtarchiven von Kiel, Erfurt, Jena und Halle haben sich wertvolle, verlorengeglaubte Photographien bzw. Akten aus der Entstehungszeit der Bauwerke gefunden. Zudem werden die Skizzenbücher, die Wettbewerbe sowie die mannigfaltigen Entwürfe zur Innendekoration mit ihrer erlesenen Polychromie gezeigt.Nicht zuletzt wird der Versuch unternommen, auch der Rolle seines Sozius' und Freundes Heino Schmieden - zumindest während der fruchtbaren vierzehnjährigen Partnerschaft bis 1880 - gerecht zu werden. Den Abschluss des Buches bildet ein Verzeichnis und eine Auswahl bisher unveröffentlichter Briefe, die wegen ihres Bezuges zu Personen der Zeitgeschichte über das Private hinausweisen. Ein Zufallsfund aus dem Nachlass der jüngsten Gropius-Tochter Frieda, nämlich der bisher nicht erschlossene Nachruf auf Martin Gropius von seinem Kollegen und Seelenverwandten Hermann Spielberg, wirft ein Licht auf die weniger bekannte Seite seiner Person und Persönlichkeit.

Anbieter: Dodax
Stand: 23.02.2020
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Wilfried Stallknecht und das industrielle Bauen
24,97 € *
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Nur sehr wenige Architekten oder Planer aus der DDR sind mehr als einem engen Expertenkreis geläufig. Dies liegt daran, dass sie ganz überwiegend in Kollektiven arbeiteten und auch nach 1989 nur wenig über sie geforscht und publiziert wurde. Mit diesem Band wird ein wichtiger Architekt aus der DDR porträtiert, der entscheidende Beiträge zu den großen Weichenstellungen in Architektur und Bauwesen Ostdeutschlands lieferte und dennoch kaum bekannt ist.Der Architekt, Innenarchitekt und Möbeldesigner Wilfried Stallknecht ( 1928) konnte, obgleich bürgerlicher Herkunft und niemals Mitglieder der SED, in der DDR eine steile Karriere machen. Er entwickelte als Kollektivleiter nicht nur die Grundkonzepte der beiden wichtigsten Plattenbauserien (P2 und WBS 70), sondern verband sie mit weitreichenden Konzepten des variablen Wohnens und des Designs von Möbelserien. Außerdem war er verantwortlich für das umstrittene Modellprojekt des Umbaus der Innenstadt von Bernau mittels der Plattenbauweise, gewann wichtige städtebauliche Wettbewerbe und meldete zahlreiche bautechnologische Verfahren zum Patent an.Das Buch dokumentiert das Leben und Werk Wilfried Stallknechts und enthält einen Essay zur Geschichte des industriellen Wohnungsbaus bzw. der Plattenbautechnologie in der DDR aus kulturgeschichtlicher Perspektive. Die auf einen breiten Leserkreis zielende wissenschaftliche Darstellung speist sich aus einem umfangreichen Bestand an Primärquellen sowie aus zahlreichen Interviews mit dem Architekten. Sie weist viele bisher unveröffentlichte Abbildungen zur DDR-Baugeschichte auf.

Anbieter: Dodax
Stand: 23.02.2020
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Martin Gropius
93,90 CHF *
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Martin Philipp Gropius (1824–1880) – nicht zu verwechseln mit seinem Grossneffen, dem Bauhaus-Gründer Walter Gropius (1883–1969) – gilt als der bedeutendste Architekt der 'Jüngeren Schinkel-Schule', aber auch als begnadeter Lehrer an der Berliner Bauakademie. Er steht für den Übergang vom Spätklassizismus zur anbrechenden Moderne und war zu seiner Zeit einer der meistbeschäftigten Privatarchitekten Berlins. Um so mehr überrascht, dass es über sein Leben und Werk bis heute keine vollständige und bebilderte Monographie gibt. Er ist eigentlich nur noch dem Namen nach durch den glanzvoll wiedererstandenen Martin-Gropius-Bau in Berlin, dem ehemaligen Kunstgewerbemuseum, allgemein bekannt, während die Denkmalpflege gerade einmal neun seiner Werke im Berliner Stadtgebiet verzeichnet. Die allermeisten von über 120 Bauten und Projekten Gropius’ sind zerstört – entweder durch die früh einsetzende Bodenspekulation der Gründerzeit oder durch Kriegsschäden. Zudem sind viele Bauwerke schlichtweg unbekannt geblieben, darunter die Gutshäuser und Schlösser in der Neumark und in Hinterpommern (heute Polen). In dem umfangreichen und repräsentativen Band werden erstmalig alle Bauten, die Gropius zunächst alleine, ab 1866 gemeinsam mit seinem Partner Heino Schmieden (1835–1913) ausgeführt hat, vorgestellt und mit einem kompletten Werkverzeichnis versehen. Darunter finden sich, neben den auch im Ausland vielbeachteten Krankenhaus- und Universitätsbauten, bisher unbekannte Wohnhäuser z.B. in Halle, Berchtesgaden oder Reval (Tallinn), die aus neu erschlossenen Quellen, Briefen und Privatarchiven der Familien Gropius, Schmieden, Karbe, Kraass und Körte aufgespürt werden konnten. In den Stadtarchiven von Kiel, Erfurt, Jena und Halle haben sich wertvolle, verlorengeglaubte Photographien bzw. Akten aus der Entstehungszeit der Bauwerke gefunden. Zudem werden die Skizzenbücher, die Wettbewerbe sowie die mannigfaltigen Entwürfe zur Innendekoration mit ihrer erlesenen Polychromie gezeigt. Nicht zuletzt wird der Versuch unternommen, auch der Rolle seines Sozius’ und Freundes Heino Schmieden – zumindest während der fruchtbaren vierzehnjährigen Partnerschaft bis 1880 – gerecht zu werden. Den Abschluss des Buches bildet ein Verzeichnis und eine Auswahl bisher unveröffentlichter Briefe, die wegen ihres Bezuges zu Personen der Zeitgeschichte über das Private hinausweisen. Ein Zufallsfund aus dem Nachlass der jüngsten Gropius-Tochter Frieda, nämlich der bisher nicht erschlossene Nachruf auf Martin Gropius von seinem Kollegen und Seelenverwandten Hermann Spielberg, wirft ein Licht auf die weniger bekannte Seite seiner Person und Persönlichkeit.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.02.2020
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Planung plus Ausführung?
44,90 CHF *
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Die Trennung von Planung und Ausführung wird hoch gehalten: Interessenkonflikte sollen vermieden werden, Planer sollen Sachwalter der Interessen des Bauherrn sein, Planung und Ausführung gelten als deutlich unterschiedliche Spezialisierungen, komplexe Projekte brauchen den Generalisten und spezialisierte Ingenieure. Die hohen Anforderungen an die Qualität der Ausführung und rationelle, reibungslose Herstellungsprozesse erfordern viele Spezialisten auf der Seite der Bauunternehmen. Dennoch sind - im Wohnungsbau wie im gesamten Bauwesen - Entwicklungen im Gange, die auf eine Relativierung der bisherigen Trennung hinauslaufen: Systembauweisen und High-Tech-Konstruktionen zwingen zur Integration von Planung und Herstellung, bei Kleinvorhaben ist das Bauen ohne Architekt und Ingenieur alltägliche Praxis, beim Bauen im Bestand vielfach ebenfalls. Wettbewerbe, mit denen Entwurf, Konstruktion und Bauleistung im Verbund ausgeschrieben werden, haben sich bewährt, wo sie in Gang gebracht werden konnten. Wie also kann 'Planung plus Ausführung' heute zu hoher Qualität sowohl des Planens als auch des Bauens beitragen? Wie kann das vorhandene Know-how der Planer und der Firmen zum Vorteil und Erfolg des ganzen Projekts und aller Beteiligten zusammengeführt werden? Fakten, Erfahrungen und Meinungen sind hier zusammengetragen und mit Experten diskutiert worden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.02.2020
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Wilfried Stallknecht und das industrielle Bauen
31,00 CHF *
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Nur sehr wenige Architekten oder Planer aus der DDR sind mehr als einem engen Expertenkreis geläufig. Dies liegt daran, dass sie ganz überwiegend in Kollektiven arbeiteten und auch nach 1989 nur wenig über sie geforscht und publiziert wurde. Mit diesem Band wird ein wichtiger Architekt aus der DDR porträtiert, der entscheidende Beiträge zu den grossen Weichenstellungen in Architektur und Bauwesen Ostdeutschlands lieferte und dennoch kaum bekannt ist. Der Architekt, Innenarchitekt und Möbeldesigner Wilfried Stallknecht (*1928) konnte, obgleich bürgerlicher Herkunft und niemals Mitglieder der SED, in der DDR eine steile Karriere machen. Er entwickelte als Kollektivleiter nicht nur die Grundkonzepte der beiden wichtigsten Plattenbauserien (P2 und WBS 70), sondern verband sie mit weitreichenden Konzepten des variablen Wohnens und des Designs von Möbelserien. Ausserdem war er verantwortlich für das umstrittene Modellprojekt des Umbaus der Innenstadt von Bernau mittels der Plattenbauweise, gewann wichtige städtebauliche Wettbewerbe und meldete zahlreiche bautechnologische Verfahren zum Patent an. Das Buch dokumentiert das Leben und Werk Wilfried Stallknechts und enthält einen Essay zur Geschichte des industriellen Wohnungsbaus bzw. der Plattenbautechnologie in der DDR aus kulturgeschichtlicher Perspektive. Die auf einen breiten Leserkreis zielende wissenschaftliche Darstellung speist sich aus einem umfangreichen Bestand an Primärquellen sowie aus zahlreichen Interviews mit dem Architekten. Sie weist viele bisher unveröffentlichte Abbildungen zur DDR-Baugeschichte auf.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.02.2020
Zum Angebot
Martin Gropius
65,00 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Martin Philipp Gropius (1824-1880) - nicht zu verwechseln mit seinem Grossneffen, dem Bauhaus-Gründer Walter Gropius (1883-1969) - gilt als der bedeutendste Architekt der 'Jüngeren Schinkel-Schule', aber auch als begnadeter Lehrer an der Berliner Bauakademie. Er steht für den Übergang vom Spätklassizismus zur anbrechenden Moderne und war zu seiner Zeit einer der meistbeschäftigten Privatarchitekten Berlins. Um so mehr überrascht, dass es über sein Leben und Werk bis heute keine vollständige und bebilderte Monographie gibt. Er ist eigentlich nur noch dem Namen nach durch den glanzvoll wiedererstandenen Martin-Gropius-Bau in Berlin, dem ehemaligen Kunstgewerbemuseum, allgemein bekannt, während die Denkmalpflege gerade einmal neun seiner Werke im Berliner Stadtgebiet verzeichnet. Die allermeisten von über 120 Bauten und Projekten Gropius' sind zerstört - entweder durch die früh einsetzende Bodenspekulation der Gründerzeit oder durch Kriegsschäden. Zudem sind viele Bauwerke schlichtweg unbekannt geblieben, darunter die Gutshäuser und Schlösser in der Neumark und in Hinterpommern (heute Polen). In dem umfangreichen und repräsentativen Band werden erstmalig alle Bauten, die Gropius zunächst alleine, ab 1866 gemeinsam mit seinem Partner Heino Schmieden (1835-1913) ausgeführt hat, vorgestellt und mit einem kompletten Werkverzeichnis versehen. Darunter finden sich, neben den auch im Ausland vielbeachteten Krankenhaus- und Universitätsbauten, bisher unbekannte Wohnhäuser z.B. in Halle, Berchtesgaden oder Reval (Tallinn), die aus neu erschlossenen Quellen, Briefen und Privatarchiven der Familien Gropius, Schmieden, Karbe, Kraass und Körte aufgespürt werden konnten. In den Stadtarchiven von Kiel, Erfurt, Jena und Halle haben sich wertvolle, verlorengeglaubte Photographien bzw. Akten aus der Entstehungszeit der Bauwerke gefunden. Zudem werden die Skizzenbücher, die Wettbewerbe sowie die mannigfaltigen Entwürfe zur Innendekoration mit ihrer erlesenen Polychromie gezeigt. Nicht zuletzt wird der Versuch unternommen, auch der Rolle seines Sozius' und Freundes Heino Schmieden - zumindest während der fruchtbaren vierzehnjährigen Partnerschaft bis 1880 - gerecht zu werden. Den Abschluss des Buches bildet ein Verzeichnis und eine Auswahl bisher unveröffentlichter Briefe, die wegen ihres Bezuges zu Personen der Zeitgeschichte über das Private hinausweisen. Ein Zufallsfund aus dem Nachlass der jüngsten Gropius-Tochter Frieda, nämlich der bisher nicht erschlossene Nachruf auf Martin Gropius von seinem Kollegen und Seelenverwandten Hermann Spielberg, wirft ein Licht auf die weniger bekannte Seite seiner Person und Persönlichkeit.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.02.2020
Zum Angebot
Planung plus Ausführung?
32,90 € *
ggf. zzgl. Versand

Die Trennung von Planung und Ausführung wird hoch gehalten: Interessenkonflikte sollen vermieden werden, Planer sollen Sachwalter der Interessen des Bauherrn sein, Planung und Ausführung gelten als deutlich unterschiedliche Spezialisierungen, komplexe Projekte brauchen den Generalisten und spezialisierte Ingenieure. Die hohen Anforderungen an die Qualität der Ausführung und rationelle, reibungslose Herstellungsprozesse erfordern viele Spezialisten auf der Seite der Bauunternehmen. Dennoch sind - im Wohnungsbau wie im gesamten Bauwesen - Entwicklungen im Gange, die auf eine Relativierung der bisherigen Trennung hinauslaufen: Systembauweisen und High-Tech-Konstruktionen zwingen zur Integration von Planung und Herstellung, bei Kleinvorhaben ist das Bauen ohne Architekt und Ingenieur alltägliche Praxis, beim Bauen im Bestand vielfach ebenfalls. Wettbewerbe, mit denen Entwurf, Konstruktion und Bauleistung im Verbund ausgeschrieben werden, haben sich bewährt, wo sie in Gang gebracht werden konnten. Wie also kann 'Planung plus Ausführung' heute zu hoher Qualität sowohl des Planens als auch des Bauens beitragen? Wie kann das vorhandene Know-how der Planer und der Firmen zum Vorteil und Erfolg des ganzen Projekts und aller Beteiligten zusammengeführt werden? Fakten, Erfahrungen und Meinungen sind hier zusammengetragen und mit Experten diskutiert worden.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 23.02.2020
Zum Angebot
Martin Gropius
72,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Martin Philipp Gropius (1824–1880) – nicht zu verwechseln mit seinem Großneffen, dem Bauhaus-Gründer Walter Gropius (1883–1969) – gilt als der bedeutendste Architekt der 'Jüngeren Schinkel-Schule', aber auch als begnadeter Lehrer an der Berliner Bauakademie. Er steht für den Übergang vom Spätklassizismus zur anbrechenden Moderne und war zu seiner Zeit einer der meistbeschäftigten Privatarchitekten Berlins. Um so mehr überrascht, dass es über sein Leben und Werk bis heute keine vollständige und bebilderte Monographie gibt. Er ist eigentlich nur noch dem Namen nach durch den glanzvoll wiedererstandenen Martin-Gropius-Bau in Berlin, dem ehemaligen Kunstgewerbemuseum, allgemein bekannt, während die Denkmalpflege gerade einmal neun seiner Werke im Berliner Stadtgebiet verzeichnet. Die allermeisten von über 120 Bauten und Projekten Gropius’ sind zerstört – entweder durch die früh einsetzende Bodenspekulation der Gründerzeit oder durch Kriegsschäden. Zudem sind viele Bauwerke schlichtweg unbekannt geblieben, darunter die Gutshäuser und Schlösser in der Neumark und in Hinterpommern (heute Polen). In dem umfangreichen und repräsentativen Band werden erstmalig alle Bauten, die Gropius zunächst alleine, ab 1866 gemeinsam mit seinem Partner Heino Schmieden (1835–1913) ausgeführt hat, vorgestellt und mit einem kompletten Werkverzeichnis versehen. Darunter finden sich, neben den auch im Ausland vielbeachteten Krankenhaus- und Universitätsbauten, bisher unbekannte Wohnhäuser z.B. in Halle, Berchtesgaden oder Reval (Tallinn), die aus neu erschlossenen Quellen, Briefen und Privatarchiven der Familien Gropius, Schmieden, Karbe, Kraass und Körte aufgespürt werden konnten. In den Stadtarchiven von Kiel, Erfurt, Jena und Halle haben sich wertvolle, verlorengeglaubte Photographien bzw. Akten aus der Entstehungszeit der Bauwerke gefunden. Zudem werden die Skizzenbücher, die Wettbewerbe sowie die mannigfaltigen Entwürfe zur Innendekoration mit ihrer erlesenen Polychromie gezeigt. Nicht zuletzt wird der Versuch unternommen, auch der Rolle seines Sozius’ und Freundes Heino Schmieden – zumindest während der fruchtbaren vierzehnjährigen Partnerschaft bis 1880 – gerecht zu werden. Den Abschluss des Buches bildet ein Verzeichnis und eine Auswahl bisher unveröffentlichter Briefe, die wegen ihres Bezuges zu Personen der Zeitgeschichte über das Private hinausweisen. Ein Zufallsfund aus dem Nachlass der jüngsten Gropius-Tochter Frieda, nämlich der bisher nicht erschlossene Nachruf auf Martin Gropius von seinem Kollegen und Seelenverwandten Hermann Spielberg, wirft ein Licht auf die weniger bekannte Seite seiner Person und Persönlichkeit.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 23.02.2020
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